Mosambik

Hintergrund

Mosambik ist ein Staat in Südost-Afrika und erstreckt sich entlang der Küste des indischen Ozeans. Ein Großteil der Bevölkerung und insbesondere viele arme Menschen im ländlichen Raum leben von Ackerbau. Seit JAMs Gründer Peter Pretorius 1984 die Hungersnot in Mosambik hautnah miterlebte, hat JAM die Initiative ergriffen, Mosambik zu helfen. Seitdem versorgt JAM hungernde Kinder an Schulen mit Millionen von Mahlzeiten, stellt sauberes Trinkwasser zur Verfügung, kurbelt die Landwirtschaft an und baut Lebensmittelproduktionsstätten, Schulen und Kliniken in diesem Land. Durch die Unterstützung vieler Spender und Partner wie z. B. das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Deutschland) sowie das United States Agricultural Department (Amerikanisches Ministerium für Landwirtschaft) hat JAMs Arbeit an nationaler und internationaler Aufmerksamkeit gewonnen.

Seit Anfang 2016 ist Mosambik von einer der schlimmsten Dürren in den letzten 35 Jahren betroffen. JAM Mosambik setzt sich dementsprechend verstärkt mit Schulernährungsprogrammen, vermehrtem Brunnenbau sowie Brunnensanierungen und Unterstützung von örtlichen Kleinbauern ein.  JAM Deutschland leistet dazu einen entscheidenden Beitrag.

Ausbildungsfarm

Seit 2013 gibt es in Pambarra, Mosambik eine JAM Ausbildungsfarm (Pambarra Life Centre), auf der Kleinbauern in landwirtschaftlichem Anbau geschult werden. Durch die Ernte von frischem Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten ist die Ernährung der Familien der Kleinbauern gesichert und gleichzeitig können sie ihre Erzeugnisse auf lokalen Märkten verkaufen und dadurch nachhaltig Einkommen erwirtschaften.

Mais und Sojabohnen, den die Kleinbauern anbauen, wird zu marktüblichen Preisen an die JAM Fabrik in Beira (Mosambik) verkauft, wo der CSB-Brei (Corn-Soya-Blend, Mais-Soja-Brei) hergestellt wird. Dieser wird dann im Rahmen des Schulernährungsprogramms ausgegeben, um somit die Nahrungssicherheit an Grundschulen in Mosambik sicherzustellen. Ein nachhaltiger Kreislauf entsteht, der mit der Ausbildung kommerzieller und örtlicher Kleinbauern beginnt, mit der Entwicklung landwirtschaftlicher Industrie und Herstellung des CSB-Breis weiterläuft und letztendlich Kinder ernährt und Bildung ermöglicht.

JAM Mosambik arbeitet bei seinen landwirtschaftlichen Projekten eng mit dem mosambikanischen Landwirtschafts- und Bildungsministerium zusammen.

Zur Ausbildung der Kleinbauern werden u.a. landwirtschaftliche Maschinen und Werkzeuge benötigt.  Falls Sie mehr Informationen und Details über aktuelle Projekte vor Ort möchten, können Sie sich gerne direkt an uns wenden.

Feb, 03, 2015

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