Landwirtschaft

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Durch verschiedene Landwirtschaftsprojekte unterstützen wir Menschen in Afrika dabei, ihre Nahrungsmittel selbst zu erzeugen. Die Schwerpunkte variieren je nach Land und Situation der Menschen vor Ort, z. B. zur Ernährungssicherung in besonders gefährdeten Gemeinschaften, als Ergänzung zu bestehenden Ernährungsprogrammen oder zur Einkommensgenerierung. Schulungen in Theorie und Praxis sind wichtiger Bestandteil aller Projekte, die wir mit Einheimischen durchführen.

In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche «Community Agriculture»-Projekte umgesetzt. Angefangen von Kita- und Schulgärten über Gemeinschaftsgärten in Krisengebieten und Flüchtlingscamps bis hin zu mechanisierten Kleinfarmen. Basierend auf unseren Erfahrungen und Evaluationen werden die Projekte laufend angepasst und ausgebaut.

Gemeinschaftsgärten Uganda

Seit 2017 leisten wir Hilfe für Flüchtlinge aus dem Südsudan in Uganda. Neben der Verteilung von Essen und Hilfsgütern sowie WASH-Programmen haben wir sehr gute Erfahrungen mit Gemüsegärten gemacht. Teilnehmende am Projekt erhalten Saatgut, Werkzeuge, Training und Ausbildung zur Ernährungsdiversifizierung. Sie bauen Gemüse an, um die Ernährung ihrer Familien zu verbessern und um sich eine Einnahmequelle mit dem Verkauf der Überschüsse zu schaffen.

Die Gemüsegärten haben sich innerhalb von nur knapp zwei Jahren zu einem erfolgreichen Hilfe-zur-Selbsthilfe-Modell für viele Flüchtlinge entwickelt. 

Schulgärten

Der Fokus auf Schulen zur Nahrungsverteilung und als Ausbildungszentrum für Kinder, Eltern und Lehrer hat sich bewährt. Wo immer es die Platzverhältnisse zulassen und ausreichend Wasser vorhanden ist, dienen Schulgärten als «Outdoor»-Klassenzimmer. Unter fachmännischer Anleitung können hier Kinder und Erwachsene praktisch lernen, wie, wann und welches Gemüse unter den lokalen Gegebenheiten angepflanzt, gepflegt und geerntet werden kann. Das geerntete Gemüse und Getreide dient einerseits zur Nahrungsergänzung für die Kinder und andererseits bietet ein Ernteüberschuss mögliche Einnahmequellen für die Schulen und die involvierte Dorfbevölkerung.

Gemeinschaftsgärten Südsudan

In Pibor, einer Gegend des Südsudans mit einer der höchsten Unterernährungsraten, haben wir ein Projekt entwickelt, das die Mütter von mangel- und unterernährten Kindern, in ein landwirtschaftliches Basisprogramm einbezieht. Die Frauen bauen Gemüse an, um die Ernährung ihrer Familien zu verbessern und als Antwort gegen die Unterernährung in der Gegend von Pibor. Mit diesem Programm haben wir bereits mehr als 1.000 Frauen unterstützt, die ihrerseits mehr als 60.000 Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen. Ihre Bemühungen waren so erfolgreich, dass sie die Überschussproduktion auf dem lokalen Markt und an das lokale UN-Lager verkaufen können, welches zuvor sein gesamtes Gemüse aus der Hauptstadt Juba einflog.

Landwirtschaft schafft neue Perspektiven

„Ich weiß, dass der Anbau von Gemüse für viele eine einfache Aufgabe sein mag, aber für mich bietet mein Gemüse einen Ausweg aus einer verzweifelten Situation. Ich kann jetzt zum Wohl meiner Familie beitragen und habe die Möglichkeit, die Dinge zu kaufen, die ich für die Schule brauche.“

Agnes, Schülerin

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UN Agenda 2030

Wir setzen uns für viele dieser Ziele direkt und indirekt ein. Durch unsere Landwirtschaftsprojekte tragen wir aktiv dazu bei, Folgendes zu verwirklichen:

Ziel 1 „Keine Armut“, Ziel 2 „Keine Hungersnot“, Ziel 3 „Gute Gesundheitsversorgung“, Ziel 4 „Hochwertige Bildung“, Ziel 8 „Gute Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum“, Ziel 10 „Reduzierte Ungleichheiten“ und Ziel 17 „Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen“.

Weitere Projekte

Ernährung

Mehr als 30% der Kinder in Afrika sind chronisch unterernährt. Wir fördern die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern, indem wir sie mit einem nährstoffreichen Brei versorgen und ihnen zusätzlich Bildung ermöglichen. Mit nur 60 € im Jahr erhält ein Kind an jedem Schultag den lebensrettenden Brei.

Wasser

Ein Drittel der afrikanischen Bevölkerung leidet unter Wasserknappheit. Wir schaffen Zugang zu sauberem Trinkwasser und schulen die Dorfbevölkerung im Umgang mit Wasser und Hygiene.

Gesundheitsposten

Viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze und sind infolgedessen häufig unter- und mangelernährt. Dieser Zustand hat besonders für Kleinkinder schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Durch unsere Gesundheitsposten wird Unterernährung frühzeitig erkannt und therapiert.

Nothilfe

Wir setzen uns für Menschen in Katastrophengebieten ein. Aufgrund der klimatischen Veränderungen treten Zyklone oder Dürren immer häufiger auf. Deshalb leisten wir Nothilfe, um Betroffene schnell mit Überlebenspaketen zu versorgen.