Gesundheitsposten

in subsahara-Afrika IST die KINDERSTERBLICHKEIT noch sehr hoch.

Viele Menschen leben dort unterhalb der Armutsgrenze und sind infolgedessen häufig unter- und mangelernährt. Dieser Zustand hat besonders für Kleinkinder schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Erschreckenderweise sind knapp die Hälfte der Todesfälle bei dieser Zielgruppe auf Unterernährung zurückzuführen. Die weltweit andauernde Pandemie hat die Ernährungssituation zusätzlich verschärft. Obwohl die Zahl der Hungernden bis 2020 tendenziell rückläufig war, steigt sie nun wieder an.

Medizinische Versorgung fehlt

Viele Menschen südlich der Sahara, v.a. in den ländlichen Regionen, haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Krankenhäuser und Kliniken befinden sich meist nur in größeren Städten und sind mit ihren technischen Ressourcen und Fachpersonal eingeschränkt. Zusätzlich mangelt es an gut erreichbaren Gesundheitszentren für die ländliche Bevölkerung. Demzufolge bekommen Einheimische leider oft gar keine oder erst viel zu spät die dringend nötige medizinische Hilfe.

JAM Deutschland tut etwas dagegen!

Durch die Etablierung von ambulanten Gesundheitsposten in entlegenen Gebieten werden Kleinkinder sowie schwangere und stillende Mütter vorbeugend auf Unter- bzw. Mangelernährung untersucht. Der oft lange Weg von den Dörfern bis zum nächsten Krankenhaus wird somit überbrückt und Unterernährung frühzeitig erkannt und therapiert. Darüber hinaus werden die Dorfbewohner in Bezug auf Ackerbau, Viehzucht, Ernährung und Hygiene geschult sowie lokale Selbsthilfe-Gruppen für Mütter gebildet. Diese nachhaltige Unterstützung der Familien im Alltag senkt langfristig die Kindersterblichkeit und schenkt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Ausführliche Informationen dazu können Sie gerne in unserem Jahresbericht nachlesen.

Gesundheitsposten

In ambulanten Gesundheitsposten werden Kleinkinder sowie schwangere und stillende Mütter vorbeugend auf Unter- bzw. Mangelernährung untersucht und bei Bedarf therapiert.

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unterernährten Kindern nachhaltig Zukunft zu schenken.

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UN Agenda 2030

JAM Deutschland e.V. setzt sich für viele der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 direkt und indirekt ein.
Durch unsere Gesundheitsposten tragen wir aktiv dazu bei, Ziel 1 „Keine Armut“, Ziel 2 „Keine Hungersnot“, Ziel 3 „Gute Gesundheitsversorgung“, Ziel 5 „Gleichberechtigung der Geschlechter“, Ziel 10 „Reduzierte Ungleichheiten“ und Ziel 17 „Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen“, zu verwirklichen.

Weitere Projekte

Wasser

Ein Drittel der afrikanischen Bevölkerung leidet unter Wasserknappheit. Wir schaffen Zugang zu sauberem Trinkwasser und schulen die Dorfbevölkerung im Umgang mit Wasser und Hygiene.

Ernährung

Mehr als 30 % der Kinder in Afrika sind chronisch unterernährt. Wir fördern die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern, indem wir sie mit einem nährstoffreichen Brei versorgen und ihnen zusätzlich Bildung ermöglichen. Mit nur 60 € im Jahr erhält ein Kind an jedem Schultag den lebensrettenden Brei.

Landwirtschaft

Durch verschiedene Landwirtschaftsprojekte unterstützt JAM Menschen in Afrika dabei, ihre Nahrungsmittel selbst zu erzeugen.

Nothilfe

Wir setzen uns für Menschen in katastrophengebieten ein. Aufgrund der klimatischen Veränderungen treten Zyklone oder Dürren immer häufiger auf. JAM leistet Nothilfe, um Betroffene schnell mit Überlebenspaketen zu versorgen.