Gesundheitsposten

Der UN zufolge gehört Angola weltweit zu den Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate.

Viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze und sind infolgedessen häufig unter- und mangelernährt. Dieser Zustand hat besonders für Kleinkinder schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Erschreckenderweise wird in Angola über jedes zehnte Kind keine fünf Jahre alt.

Medizinische Versorgung fehlt

Grund dafür ist, dass viele Menschen, v.a. in den ländlichen Regionen, kaum Zugang zu medizinischer Versorgung haben und demzufolge entweder gar nicht oder leider oft viel zu spät die dringend nötige Hilfe erfahren.

JAM Deutschland tut etwas dagegen!

Durch die Etablierung von ambulanten Gesundheitsposten in entlegenen Gebieten werden Kleinkinder sowie schwangere und stillende Mütter vorbeugend auf Unter- bzw. Mangelernährung untersucht. Der oft lange Weg von den Dörfern bis zum nächsten Krankenhaus wird somit überbrückt und Unterernährung frühzeitig erkannt und therapiert. Darüber hinaus werden die Dorfbewohner in Bezug auf Ackerbau, Ernährung und Hygiene geschult und lokale „Mother-to-Mother“-Gruppen für Mütter gebildet. Diese nachhaltige Unterstützung der Familien im Alltag senkt langfristig die Kindersterblichkeit und schenkt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Ausführliche Informationen dazu können Sie gerne in unserem Jahresbericht nachlesen.

Gesundheitsposten in Angola

In ambulanten Gesundheitsposten werden Kleinkinder sowie schwangere und stillende Mütter vorbeugend auf Unter- bzw. Mangelernährung untersucht und bei Bedarf therapiert.

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unterernährten Kindern in Angola das Leben zu retten.

Aufbaunahrung für ein unterernährtes Kind

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UN Agenda 2030

JAM Deutschland e.V. setzt sich für viele der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 direkt und indirekt ein.
Durch unsere Gesundheitsposten tragen wir aktiv dazu bei, Ziel 1 „Keine Armut“, Ziel 2 „Keine Hungersnot“, Ziel 3 „Gute Gesundheitsversorgung“, Ziel 5 „Gleichberechtigung der Geschlechter“, Ziel 10 „Reduzierte Ungleichheiten“ und Ziel 17 „Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen“, zu verwirklichen.

Weitere Projekte

Wasser

Ein Drittel der afrikanischen Bevölkerung leidet unter Wasserknappheit. Wir schaffen Zugang zu sauberem Trinkwasser und schulen die Dorfbevölkerung im Umgang mit Wasser und Hygiene.

Ernährung

Mehr als 30% der Kinder in Afrika sind chronisch unterernährt. Wir fördern die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern, indem wir sie mit einem nährstoffreichen Brei versorgen und ihnen zusätzlich Bildung ermöglichen. Mit nur 60 € im Jahr erhält ein Kind an jedem Schultag den lebensrettenden Brei.

Landwirtschaft

Durch verschiedene Landwirtschaftsprojekte unterstützt JAM Menschen in Afrika dabei, ihre Nahrungsmittel selbst zu erzeugen.

Nothilfe

Wir setzen uns für Menschen in katastrophengebieten ein. Aufgrund der klimatischen Veränderungen treten Zyklone oder Dürren immer häufiger auf. JAM leistet Nothilfe, um Betroffene schnell mit Überlebenspaketen zu versorgen.