John erfährt Hilfe im Südsudan

Mother presents child for screening at malnutrition clinic  John und seine Mutter bekommen lebensrettende Hilfe.

 

John Korok ist ein dreijähriger Junge, der mit nur zehn Kilogramm schwer unterernährt in einer unserer Nothilfe-Kliniken im Südsudan eingetroffen ist. Der anhaltende Mangel an Nahrung im letzten Jahr hat ihn und seine Familie sehr schwer getroffen, erzählte uns seine Mutter, die ihn begleitete. Sein geschwächter Körper hat sich zusätzlich mit einer Infektionskrankheit und Malaria infiziert.

In dieser Region kommt es nicht selten vor, dass Menschen durch verschmutztes Trinkwasser an Übelkeit und Durchfall leiden.  Diese Herausforderungen, mit denen John und seine Familie täglich zu kämpfen haben, stellen den Alltag vieler Menschen im Südsudan dar.

Johns Mutter, Lokoli Abraham, verkauft Wasser, um mit dem verdienten Geld ein wenig Essen zu kaufen, um ihre Kinder wenigstens notdürftig zu versorgen. Trotzdem fällt es ihr oft schwer, ihre vierköpfige Familie ausreichend zu ernähren.  Die kriegerischen Unruhen in ihrem Land, die Ernteausfälle des letzten Jahres sowie das derzeit anhaltende Hochwasser in der Region sind alles Ursachen dafür, dass sich die Situation ihrer Familie verschlechterte und sie nun auf Hilfe von außen angewiesen ist.

Lokoli ist dankbar, dass John von JAM-Mitarbeitern in der Klinik gut betreut wurde und er wieder zu Kräften kommen konnte.

Durch die großzügigen Spenden, die wir in den letzten Monaten für den Südsudan erhalten haben, können wir Familien wie Johns nachhaltig Hilfe leisten.  Unterernährte Kinder, Schwangere und Stillende werden mit therapeutischen Nahrungsmitteln behandelt und darüber hinaus langfristige Lösungen für verbesserte Lebensumstände aufgezeigt.  So werden Familien im Anbau von Gemüsegärten sowie in den Bereichen Ernährung und Hygiene geschult. Dadurch erhalten sie nachhaltige Hilfe, die sich weit über das Nothilfeprogramm hinaus auswirkt.

Mehr Information über den Südsudan finden Sie hier.

 

Jan, 19, 2018

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