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Hungersnot im Südsudan

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Hilfe für den kleinen John

John Korok ist ein dreijähriger Junge, der mit nur zehn Kilogramm schwer unterernährt in einer unserer Gesundheitsposten im Südsudan eingetroffen ist. Der anhaltende Mangel an Nahrung hat ihn und seine Familie sehr schwer getroffen, erzählte uns seine Mutter, die ihn begleitete. Sein geschwächter Körper hat sich zusätzlich mit einer Infektionskrankheit und Malaria infiziert.  Hier weiterlesen…

„Der Südsudan ist geprägt von Gewalt und von einer anhaltenden Hungersnot: Seit vier Jahren leidet die Bevölkerung unter dem Bürgerkrieg. Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist auf Hilfslieferungen angewiesen.“ *

*Quelle: https://www.tagesschau.de/ausland/sudan-krieg-hungersnot-101~_origin-922e8b5f-c753-47a0-8b3e-eff83fc20185.html

 

Aktuelle Situation

Durch die angespannte politische Situation und zudem die geringen Erträge der Ernten in den letzten Jahren sind die Lebensumstände im Südsudan weiterhin schwierig.

 

Deutschlands Außenminister Gabriel appellierte 2017 nach seinem Besuch im Südsudan, dass die humanitäre Hilfe die Menschen erreichen müsse und die Helfer, die konstanter Lebensgefahr ausgesetzt sind, geschützt werden müssen.

 

Seit 16 Jahren ist JAM International in diesem, vom Bürgerkrieg gebeutelten Land, tätig. Mit dieser langjährigen Erfahrung und unseren JAM-Mitarbeitern vor Ort sind wir in der Lage, effektiv und nachhaltig Hilfe zu leisten durch:

  • Etablierung von Kliniken für schwer unterernährte Kinder, um Notdürftige in abgelegenen Gebieten besser zu erreichen.
  • Untersuchung und Behandlung von unterernährten Kindern mit therapeutischer Erdnusspaste (Plumpy’nut).
  • Anbau von Mais und Sorghum für die Bevölkerung.
  • Hilfestellung für stillende und schwangere Frauen bezüglich Unterernährung.
  • Etablierung von Gemüsegärten für private Haushalte sowie das notwendige Training dazu, damit Familien nachhaltig Hilfe geleistet wird.
  • Schulungen und Aufklärung in Bezug auf Wasserreinhaltung & Hygiene (WASH-Training) sowie ausgewogene Ernährung.
  • Etablierung von Gruppen für Mütter („Mother-to-Mother“), um ein Netzwerk zwischen Müttern aufzubauen und somit die gegenseitige Unterstützung vor Ort zu gewährleisten.
  • Bau von Brunnen, Handwascheinrichtungen und Latrinen zum Schutz vor Infektionskrankheiten.

 

Trotz der unermüdlichen Hilfe, die JAM International zusammen mit anderen Organisationen im Südsudan leistet, bleiben die Zahlen der unterernährten Kinder anhaltend hoch. Ohne die beständige Hilfe von außen, ist die Situation derzeit nicht zu bewältigen. Deshalb ist unsere Hilfe dort weiterhin lebensnotwendig.

 

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