Gesundheitsposten - Vorsorge für schwerst unterernährte Kinder

Der UN zufolge gehört Angola weltweit zu den Ländern mit der höchsten Kindersterblichkeitsrate. Viele Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze und sind infolge dessen häufig unter- und mangelernährt. Dieser Zustand hat besonders für Kleinkinder schwerwiegende gesundheitliche Folgen. Erschreckenderweise wird in Angola über jedes zehnte Kind keine fünf Jahre alt.

Grund dafür ist, dass viele Menschen v.a. in den ländlichen Regionen kaum Zugang zu medizinischer Versorgung haben und demzufolge entweder gar nicht oder leider oft viel zu spät die dringend nötige Hilfe erfahren.

JAM Deutschland tut etwas dagegen! Durch die Etablierung von ambulanten Gesundheitsposten in entlegenen Gebieten werden Kleinkinder sowie schwangere und stillende Mütter vorbeugend auf Unter- bzw. Mangelernährung untersucht.   Der oft lange Weg von den Dörfern bis zum nächsten Krankenhaus wird somit überbrückt und Unterernährung frühzeitig erkannt und therapiert.

Geschulte Fachkräfte fahren regelmäßig in die Dörfer, um Kinder sowie schwangere und stillende Frauen zu untersuchen und sie bei Bedarf mit therapeutischer Spezialnahrung und wichtigen Lebensmitteln zu versorgen.

Beim Auftreten von schwerer Unterernährung haben Familien zusätzlich die Möglichkeit, stationäre Hilfe in einer naheliegenden Klinik in Anspruch zu nehmen bis sich der Gesundheitszustand des Kindes stabilisiert.

Darüber hinaus werden die Dorfbewohnen in Bezug auf Ernährung und Hygiene geschult und lokale „Mother-to-Mother“-Gruppen für Mütter gebildet. Dadurch wird Unter- und Mangelernährung ebenfalls vorgebeugt.  Diese nachhaltige Unterstützung der Familien im Alltag senkt langfristig die Kindersterblichkeit und schenkt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Sorgen Sie dafür, dass auch in Angola Kinder spielen können und nicht sterben müssen.
 
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Vor Ort

in ländlichen Gebieten

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Diagnose & Therapie 

von Unterernährung 

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Basismedizinische 

Versorgung 

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Lebenswichtige

Spezialnahrung