Geleistete Hilfe für Mosambik

Liebe JAM-Freunde, Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an unserem Notfall-Programm in Mosambik.  Mit Ihrer Hilfe haben wir kurzfristig 125.000 € von Deutschland aus sammeln können und direkt den Menschen in Mosambik zukommen lassen. Die Dürre hat schwere Folgen hinterlassen und viele Bauern, Familien und Kinder in eine sehr notdürftige Situation gebracht.  Durch Ihre großzügige Spende […] Weiterlesen

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Notstand in Mosambik ausgerufen

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Liebe JAM Freunde,

heute hat mich ein erschreckender Hilferuf aus unserem Projektland Mosambik erreicht. Dort herrscht die schlimmste Dürre seit 35 Jahren. Zu Tausenden verenden die Tiere, weil sie kein Wasser mehr finden, über 300.000 Bauern haben einen kompletten Ernteausfall und viele Menschen leiden an extremem Hunger. Es ist mit vielen Hungertoten zu rechnen. Menschen verlassen ihre Dörfer und suchen Hilfe in größeren Städten oder im benachbarten Südafrika. Das verschärft neben der humanitären Katastrophe auch die politische Situation in Mosambik.

JAM International ist seit über 30 Jahren in Mosambik tätig und hat sich entschieden, mit einem Notfallprogramm so viel Not wie möglich zu lindern. Diese Situation konnten wir in unser normales Budget nicht einplanen. Deshalb wende ich mich heute an alle unsere Partner mit dringender Bitte um Hilfe für die Menschen, die in so großer Not stecken.

Hauptschwerpunkt wird eine Verstärkung der Schulernährung sein, um möglichst vielen Kindern eine Mahlzeit am Tag zu garantieren. Zudem werden die am meisten betroffenen Haushalte mit Grundnahrungsmittel versorgt. Der Brunnenbau in Mosambik wird verstärkt und die Ackerbauprojekte werden weiter ausgebaut.

Von Herzen bitte ich Sie im Namen der betroffenen Menschen um Hilfe und danke Ihnen für jede Unterstützung.

Herzlichst Ihre
Sabine Wenz

PS:  Mehr Infos und Bilder finden Sie hier.

Mai, 09, 2016

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Hilfe für Eugenia in Angola

Seit über 10 Jahren läuft Eugenia Bulembu, vom Dorf Tchiyala in Angola, täglich mehr als drei Kilometer zur nächst gelegenen Wasserquelle. “Wenn ich an der Wasserquelle angelangt bin, ist es meine Aufgabe mit einer Tasse die Wasserkanister zu füllen. Zum Glück bin ich so gelenkig und kann Wasser durch die Äste holen. Die Äste sind dazu da, um Tiere fernzuhalten,” meint sie.

Eugenia leidete an chronischen Durchfall. Tragischerweise sind schon viele Kinder im selben Dorf daran gestorben. Unsauberes Wasser führt zu Erkrankungen, welche in Kombination mit chronischer Mangel- oder Unterernährung zum Tod führen können.

JAM Deutschland hat Eugenia geholfen und in ihrem Dorf 2015 einen Brunnen gebohrt. Um nachhaltig gegen Armut etwas verändern zu können, ist der Zugang zu sauberem Wasser eine Grundvoraussetzung.

Eugenia Bulembu

Mai, 02, 2016

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